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  • AutorenbildSimone Arnold

Zähneputzen für die Seele

Aktualisiert: 10. Juli 2023

Dir ist es vermutlich bekannt, dass es sich lohnt morgens und abends die Zähne zu putzen. Vielleicht reinigst du sie sogar zusätzlich nach dem Mittagessen, benutzt Zahnseide, oder sogar Zahngel einmal pro Woche.


Das Gleiche gilt für deine Ernährung. Du weisst, dass Gemüse und Früchte dir wertvolle Vitamine und andere Nährstoffe liefern. Dass du gerade jetzt im Sommer genügend Wasser trinkst, wird dir wohl auch klar sein.


Wie siehts denn aus mit deiner Seelennahrung? Immer mehr Menschen ist es bewusst, dass du und ich nicht nur aus dem grobstofflichen Fleisch und Blut bestehen, sondern dass da noch ganz viel Feinstoffliches dabei ist, wie zum Beispiel deine Seele, dein Geist, deine Gedanken, Gefühle, Energien und vieles mehr. (Das ist übrigens nicht spiritueller Hokuspokus, sondern nennt sich auch Physik). Schenkst du diesem Anteil deiner Persönlichkeit auch so viel Aufmerksamkeit, wie deiner körperlichen Gesundheit?


Ich selbst arbeite gerne mit Zahlen, Diagrammen und Bildern. Aus diesem Grund habe ich mir das ganze so zurechtgelegt:


Ich als Person bestehe aus Körper, Geist und Seele. Dies nennt sich auch die Heilige Dreifaltigkeit, welche in den Religionen, Naturwissenschaften, einfach überall immer wiederzufinden ist, (deine Körperstruktur ist zum Beispiel aus drei Keimblättern entstanden).


Das heisst, ich bin mathematisch gesehen ein Drittel Körper, ein Drittel Geist, ein Drittel Seele (im Wissen, dass die Dreifaltigkeit immer zusammen wirkt und praktisch nicht voneinander getrennt werden kann).


Rechne ich die Zeit, welche ich für meinen Körper investiere zusammen, komme ich am Morgen gleich nach dem Aufstehen bereits auf eine Stunde. Dies beinhaltet unter anderem Duschen, Zähneputzen, Frisieren, Schminken, Essen, Trinken und so weiter. Grob geschätzt und über den ganzen Tag berechnet, ergibt das wohl vier bis fünf Stunden Zeit Aufmerksamkeit, nur für meinen Körper, wenn nicht sogar noch mehr.


Um meine drei Anteile und somit auch meine Gesundheit in Balance zu halten, wäre dann die logische Folgerung, dass ich meinem Geist und meiner Seele genau so viel Zeit schenken würde pro Tag.


Die ganzen Zahlen fangen sich an zu relativieren, sobald du dir bewusst wirst, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind. Ich kann mit Liebe kochen, mit Achtsamkeit meine Körperpflege durchführen, meinen Tätigkeiten eine Absicht schenken. Nicht etwas tun, weil es getan werden muss, sondern ich gebe meine persönliche Essenz von Herzen dazu. Und ja, ich kann mich auch mit einer Intention auf die WC-Brille setzen.


Fängst du einmal an, alles mit einem Sinn, achtsam zu gestalten, merkst du schon bald, dass du dich und deine Dreifaltigkeit immer mehr und mehr ausbalancierst und in Harmonie kommst. Trotzdem wird der körperliche Anteil vermutlich etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten.


Aus diesem Grund empfehle ich jedem und jeder, welche/r sich gute Gesundheit bis ans Lebensende wünscht, sich auch mit Geist und Seele auseinander zu setzten. Oder besser gesagt, alles zueinander setzen, anstatt auseinander.


Nimm dir hier deine Zähne als Beispiel. Dreimal täglich gönnst du dir saubere Zähne, damit sie nicht faulen, sie nicht gelb werden oder du keinen Mundgeruch hast. Das Gleiche passiert mit deinem Innern, dem Feinstofflichen. Hier hilft Zähneputzen für die Seele, vielleicht in Form von Meditation, Journaling, Offline Zeit, Spaziergang im Wald. Sei kreativ und finde deinen frischen Atem, wie nach der Zahnreinigung.


Falls du hiermit Unterstützung brauchst, berate ich dich gerne. Nebst dem, empfehle ich dir hin und wieder mal eine Dentalhygiene beim Profi.



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